WIE LÄUFT DAS LERNEN BEI UNS AB?

ARBEITSPLAN & ATELIERARBEIT:

  • Arbeitsplan statt des üblichen 45-Minuten-Rasters
  • im Mittelpunkt steht das tägliche Arbeiten in Gruppen von 2 x 90 Minuten Dauer
  • selbständiges Denken und Handeln unter gegenseitiger Hilfe
  • überfachliches Arbeiten in der 'Atelierarbeit' rund um das Naturkunde-Thema der Epoche (inspiriert vom Jena-Plan nach Peter Petersen)
  • zur Sicherung des Mindestwissens straff und lehrgangsmäßig geführte Darbietungen der Lernbegleiter
  • statt Prüfungen und Schularbeiten präsentieren die Kinder einmal pro Woche ihr Erlerntes (je nach Entwicklungsstand werden sie Schritt für Schritt an selbständige Präsentationen vor der Kleingruppe herangeführt); auf einem Reflexionsblatt werden die erarbeiteten Lerninhalte zusätzlich protokolliert
  • regelmäßige Monatsfeiern (Lichterfest, Adventspirale, Fasching, Frühlingsfest, Sommerfest etc.)
  • von den Kindern mitgestalteter Schulraum 

ARBEITSPLAN & ATELIERARBEIT:

 

Die Kinder bekommen regelmässig einen Arbeitsplan für Deutsch und Mathematik, in dem die 'Mindestanforderungen' für jedes Kind individuell vom Lernbegleiter vermerkt sind und mit dem sie im eigenen Tempo ihre Arbeitsaufträge der jeweiligen Woche(n) erledigen können. Die ersten 90 Minuten jeden Tages arbeiten die Kinder nach ihrem Arbeitsplan und erhalten ggf. eine Darbietung bzw. Einführung vom Lernbegleiter für neue Lerninhalte.

'Atelierarbeit' füllt die zweiten 90 Minuten des Vormittages. Das Naturkunde-Thema der Epoche bzw. der Woche steht im Mittelpunkt, steckt den Rahmen der 'Atelierarbeit' und wird von verschiedenen Blickwinkeln betrachtet und bearbeitet. Innerhalb jedes 'Ateliers' (Naturkundeatelier, Sprachatelier, Mathematikatelier, Kunstatelier) gibt es Auftragskarten, die frei sichtbar im Klassenzimmer hängen und zugänglich sind. Verschiedene Methoden werden kennen gelernt, erprobt und erfahren. Dadurch können die Kinder motiviert, selbstbestimmt, selbsttätig und individuell lernen.


Die Lernbegleiter bereiten die Lernumgebung vor und stellen genügend Materialien zur Verfügung. Zu jedem Thema gibt es einen Präsentationstisch, wo Material, Spiele, etc. ausgestellt und gesammelt werden. Bei diesem Tisch finden auch die Darbietungen für neue Lernimpulse statt. Während der Atelierarbeit selbst begleiten die Lernbegleiter die Kinder im selbständigen Tun und sind Beobachter.


Nach erledigter Aufgabe wechseln die Kinder das Atelier. Welche Aufgabe die Kinder machen, ist ihre freie Entscheidung. Die Kinder schaffen somit mindestens einmal pro Woche eine vollständige Atelierrunde und beschäftigen sich im eigenen Tempo mit allen Lernbereichen (Naturkundeatelier, Sprachatelier, Mathematikatelier, Kunstatelier). Die erlernten Inhalte präsentiert jedes Kind einmal pro Woche. 



TAGESABLAUF:

 

8:15 Uhr Ankommen im Haus; ev. noch gemütlich frühstücken, eingeteilte Klassendienste selbstorganisiert erledigen (zB Schulhasen versorgen, kehren, Blumen gießen etc.), 1x/Woche freiwilliges Kinderyoga,... spätestes Ankommen bis 8.45 Uhr  

9:00-10:50 Uhr Klangschale, Beginn der fortlaufenden Arbeit mit dem Arbeitsplan (Deutsch & Mathematik); integrierte Pause nach Bedarf.

10:50-12:00Uhr Freiarbeit in den 'Ateliers' (Naturkundeatelier, Sprachatelier, Mathematikatelier, Kunstatelier; Beschreibung siehe oben); im Anschluss gemeinsame Aufräumzeit.

12:00 Uhr Mittagessen

12:20 Uhr Pause im Schulgarten

12:40-14Uhr ggf. Nachmittagsunterricht (je nach aktuellem Stundenplan)

Jeden Mittwoch findet für alle Kinder ein gemeinsamer Waldnachmittag bis 16 Uhr statt, der fixer Bestandteil des Stundenplans ist. 


Zusätzliche Nachmittagsbetreuung bis 16 Uhr (Mo, Di, Do):

Zusätzlich können die Kinder Montag, Dienstag und Donnerstag freiwillig und nach Bedarf die Nachmittagsbetreuung bis 16h besuchen. 


WIE GEHEN WIR MIT NOTEN UM?

Jahreszeugnis

  • Am Ende des Schuljahres bekommen die Kinder ein Jahreszeugnis, welches sie berechtigt in die nächst höhere Schulstufe aufzusteigen - es ist eine Bestätigung des Schulerfolgs.
  • Nach der vierten, achten bzw. neunten Schulstufe - so die Kinder die Schule wechseln - können wir auf Wunsch (und sobald wir das Öffentlichkeitsrecht verliehen bekommen haben werden - voraussichtlich im Schuljahr 2020/21) ein Notenzeugnis ausstellen, mit dem sie ihre Schullaufbahn in einer weiterführenden Schule fortsetzen können. Nach neuesten gesetzlichen Bestimmungen, muss jedes Kind einer Privatschule mit eigenem Organisationsstatut beim Umstieg in eine öffentliche Schule unabhängig von seinem Notendurchschnitt eine Aufnahmeprüfung machen. Ob die Eltern den Kindern das Notenzeugnis zeigen, ist ihre Entscheidung.

 

Entwicklungsbeschreibung

  • Zum Jahresende bekommen die Eltern zusätzlich eine schriftliche Entwicklungsbeschreibung ihres Kindes. Sie beschreibt die Entwicklung des Kindes in den verschiedenen Bereichen. Sowohl die erreichten Kompetenzen der Bereiche Sprache, Mathematik, Naturkunde, usw. werden beschrieben, als auch das Sozialverhalten, Arbeitsverhalten, Umgang mit Materialien, aber auch die Stärken und die gesamte Entwicklung des Kindes des ganzen Jahres. 
  • Im Vordergrund steht die ENTWICKLUNG des Kindes und nicht die „Leistung“ der einzelnen gelieferten Arbeiten. Wir Pädagogen versuchen den „goldenen Topf“ des Kindes zu suchen und diesen zu beschreiben, wahrzunehmen und auf diesen im Folgejahr aufzubauen. 

Nach Durchlaufen aller 'Ateliers' präsentieren die Kinder einmal pro Woche ihre selbständig erarbeiteten Lerninhalte dem Lernbegleiter sowie den anderen Kindern ihrer Kleingruppe. 






Entwicklungsgespräche mit den Eltern

  • Einmal pro Semester bieten wir ein Entwicklungsgespräch den Eltern an, wo das Kind und seine Entwicklung im Zentrum steht. Fragen, Unklarheiten, Sorgen aber auch positive Entwicklungen haben hier Raum und Platz. Ebenso kann hier besprochen werden, wie das Kind auch zu Hause in seiner Entwicklung unterstützt werden kann.

 

Präsentation der Arbeiten

  • Zu Semesterende präsentieren die Kinder ihre bisherigen Arbeiten, zeigen den Eltern besondere Materialien und lassen die Eltern so ein Stück in die Lernumgebung mit eintauchen. In einer ‚Ausstellung‘ zeigen die Kinder ihre Schätze und Arbeiten. Hier sollen alle Arbeiten und die Entwicklung des Kindes gewürdigt und gesehen werden.
 

URKUNDE - Wertschätzungsritual

  • Am Ende des Jahres bekommen die Kinder im Rahmen eines Wertschätzungsrituals eine Urkunde, welche ihr ‚Zeugnis‘ ist. In Form eines feierlichen Rituals werden somit die Kinder nochmals gesehen und ganzheitlich wahrgenommen.  


WESENTLICHE ECKPUNKTE DER LEITHABERGSCHULE

Markenversprechen_Leithabergschule.pdf