WIE LÄUFT DAS LERNEN BEI UNS AB?

TAGESABLÄUFE / WOCHENPLAN:

 

Unsere Wochenpläne bilden einen groben Rahmen zur Orientierung. Abgesehen von der Grobstruktur welche vom gemeinsamen Mittagessen und einem gemeinsamen Ende definiert wird, gehen wir flexibel und bedürfnisorientiert mit dem Wochenplan bzw. Tagesplan um. Die Pläne werden von den jeweiligen Pädagogen/Pädagoginnen gemeinsam mit den Kindern individuell gestaltet.

 

Die Wochenpläne werden jeweils am Anfang der Woche im Morgenkreis mit den Kindern besprochen. Die Kinder teilen sich ihre Arbeit soweit als möglich selbstbestimmt ein. In der Freiarbeit werden die jeweiligen Arbeiten und Projekte bearbeitet und entdeckt. Am Ende des Tages bzw. am Ende der Woche wird reflektiert was man geschafft hat und präsentiert die Arbeiten der Woche den anderen Kindern und den Lernbegleitern/Lernbegleiterinnen.

 

In der Sekundaria werden die Überblickspläne in Monatsplänen gestaltet; so werden die Jugendlichen an ein immer freieres, selbstbestimmteres Arbeiten herangeführt. Sollte sich zeigen, dass manche Jugendliche mit Monatsplänen noch nicht umgehen können, wird auf das System des Wochenplans zurückgegriffen.


TAGESABLAUF (Montag bis Donnerstag):

 

8.15 Uhr Ankommen im Haus bis 8.45 Uhr  

9.00 Uhr Klangschale, Morgenkreis mit Achtsamkeitsübung. Einmal pro Woche wird ein Klassenrat einbehalten, wo aktuelle Themen besprochen werden.

9:15-12:00Uhr Freiarbeit in den betreuten Lernstudios. Parallel Möglichkeit das Atelier / Labor zu nutzen / während der Freiarbeit steht der Jausenbereich für die individuelle Jause der Kinder zur freien Zeiteinteilung zur Verfügung

12.00 Uhr Mittagessen

12.30 Uhr Pause im Garten

13-14Uhr Fachstunden: Englisch / Musik / Kunst

danach:               An einem Tag in der Woche findet für die Primaria und Sekundaria ein gemeinsamer Waldnachmittag von 14 bis 16 Uhr statt. An 3-4 Nachmittagen bieten wir auf Wunsch eine optionale Nachmittagsbetreuung von 14 bis 16 Uhr an.

 

TAGESABLAUF (Freitag):

 

Freitag wird von 8:15 bis 14 Uhr als Projekttag geführt. Rund um‘s Jahr gibt es epochenweise verschiedene Schwerpunkte, welche unser Lernangebot erweitern. Ebenso können an diesem Tag Ausflüge stattfinden.


LERNBAUSTEINE

Die Lernbausteine sind ein zentrales Element, sie ermöglichen das selbstständige und teilweise selbstbestimmte Arbeiten des Schülers/der Schülerin. 

 

Ein Thema eines Lernbausteins formuliert die Kompetenzen, die der Schüler während einer bestimmten Klassenstufe entwickeln soll. Der Lernbaustein ist eine Möglichkeit, diese Kompetenzen auszubilden und zu üben. Um die Kompetenz Malreihen zu erwerben braucht es Teilkompetenzen, die in den Lernbausteinen enthalten sind. Der Lernbaustein ist in einer gewissen Rahmenzeit zu bearbeiten. Braucht das Kind länger, ist es die Aufgabe der Lernbegleiter/Lernbegleiterinnen mit dem Kind genau hinzusehen und zu reflektieren, warum das so ist. Individuelle Begleitung bzw. Förderung ist hier notwendig.

 

Die Aufgabe der Pädagogen/Pädagoginnen ist es, solche Lernbausteine zu entwickeln und im Arbeitsprozess die Kinder zu begleiten. Es geht darum, Material zu schaffen, mit dem ein Schüler selbstständig Lernschritte durchlaufen kann. Je älter die Kinder sind, umso selbstständiger wird die Arbeit mit den Lernbausteinen.


Das sogenannte Logbuch führt die Kinder, Lehrer und Eltern durch das Jahr. Die Kinder führen es täglich mit und dokumentiert ihre Arbeit des Tages bzw. der Woche in sogenannten Wochenplänen (Lernziele, Arbeiten, Übungszeiten….). Die Kinder tragen selbstständig die Tätigkeiten ein. Jüngeren Kindern wird dabei Schritt für Schritt geholfen, in diese selbstständige Arbeit zu finden (Inhalte wie: Was habe ich heute gemacht, wie ist es mir bei meiner Arbeit ergangen, Selbsteinstätzung beim Reflektieren der Arbeit, Stolzecke,…..). Im Logbuch werden die aktuellen Lernbausteine bzw. freien Tätigkeiten aufgeschrieben.   

 

Das Logbuch bietet Raum für: 

  • Stundenplan
  • Rechte und Regeln an der Schule
  • Wochenplaner, Wochenziel
  • Jahresplaner – Terminen
  • Übersicht der Lernbausteine
  • Regeln im Lernstudio
  • Persönliche Kompetenzbeschreibungen, 
  • Teilziele (Levels) werden dokumentiert
  • Vereinbarungen bei Zielbesprechungen

KOMPETENZ-ENTWICKLUNG

Jahreszeugnis

  • Am Ende des Schuljahres bekommen die Kinder ein Jahreszeugnis, welches sie berechtigt in die nächst höhere Schulstufe aufzusteigen. Darin sind keine Noten vermerkt. Es handelt sich um eine Aufstiegsberechtigung und um eine Bestätigung des Schulerfolgs.
  • Nach der vierten, achten bzw. neunten Schulstufe bekommen die Kinder, so sie die Schule wechseln ein Notenzeugnis ausgestellt, mit dem sie ihre Schullaufbahn in einer weiterführenden Schule fortsetzen können. Nach neuesten gesetzlichen Bestimmungen, muss jedes Kind einer Privatschule mit eigenem Organisationsstatut beim Umstieg in eine öffentliche Schule unabhängig von seinem Notendurchschnitt eine Aufnahmeprüfung machen.

 

Entwicklungsbeschreibung

  • Zum Jahresende bekommen die Eltern eine schriftliche Entwicklungsbeschreibung ihres Kindes. Sie beschreibt die Entwicklung des Kindes in den verschiedenen Bereichen. Sowohl die erreichten Kompetenzen der Bereiche Sprache, Mathematik, Naturkunde, Natur, usw. werden beschrieben, als auch das Sozialverhalten, Arbeitsverhalten, Umgang mit Materialien, aber auch die Stärken und die gesamte Entwicklung des Kindes des ganzen Jahres. 
  • Im Vordergrund steht die ENTWICKLUNG des Kindes und nicht die „Leistung“ der einzelnen gelieferten Arbeiten. Wir Pädagogen versuchen den „goldenen Topf“ des Kindes zu suchen und diesen zu beschreiben, wahrzunehmen und auf diesen im Folgejahr aufzubauen.

Nach Bearbeiten eines Lernbausteins, zeigt das Kind seine bearbeiteten Unterlagen der Lernbegleiterin. Es findet zu diesem Lernbaustein zu dieser Kompetenz eine Präsentation statt, damit das Kind in das nächste „Level“ zum nächsten Baustein kommt.






Entwicklungsgespräche mit den Eltern

  • Einmal pro Semester bieten wir ein Entwicklungsgespräch den Eltern an, wo das Kind und seine Entwicklung im Zentrum steht. Fragen, Unklarheiten, Sorgen aber auch positive Entwicklungen haben hier Raum und Platz. Ebenso kann hier besprochen werden, wie das Kind auch zu Hause in seiner Entwicklung unterstützt werden kann.

 

Präsentation der Arbeiten

  • Zu Semesterende präsentieren die Kinder ihre bisherigen Arbeiten, zeigen den Eltern besondere Materialien und lassen die Eltern so ein Stück in die Lernumgebung mit eintauchen. In einer ‚Ausstellung‘ zeigen die Kinder ihre Schätze und Arbeiten. Hier sollen alle Arbeiten und die Entwicklung des Kindes gewürdigt und gesehen werden.
 

URKUNDE - Wertschätzungsritual

  • Am Ende des Jahres bekommen die Kinder im Rahmen eines Wertschätzungsrituals eine Urkunde, welche ihr ‚Zeugnis‘ ist. In Form eines feierlichen Rituals werden somit die Kinder nochmals gesehen und ganzheitlich wahrgenommen.  

PÄDAGOGISCHES KONZEPT

Pädagogisches Konzept Schule_mail.pdf

HÄUFIG GESTELLTE FRAGEN

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